SOZIONIK: Persönlichkeitstypen und Beziehungen
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11.September 2006: D.Lytov, M.Lytova. Warum unser Test ein Multifaktorieller Test genannt wird. Übersetzt von R.Landwehr.

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Andere sozionische Webseiten

Igor Weisband - www.weisband.de

Elena Hochnadel - www.sozionik.info

Kennen Sie ihre Namen?

Carl Gustav Jung
Carl Gustav JUNG (1875 - 1961)
Der Schweizer Psychologe und Psychiater bewies in seinen Studien, dass nicht nur die kranken, sondern auch die gesunden Menschen verschiedenen Persönlichkeitstypen angehören. Seine Persönlichkeitstypologie diente als Basis für die Sozionik sowie für viele bekannte Tests, so z.B. MBTI, Keirsey-Temperament-Test und Eysenck-Test.
Isabel Briggs MYERS (1897 - 1980)
Die amerikanische Schullehrerin hat auf Grund der jungschen Ideen zusammen mit ihrer Mutter Katharine Briggs den heute berühmten Typentest von Myers und Briggs (MBTI) entwickelt. Auch ein populärer und kürzerer Keirsey- Temperament-Test basiert auf dem MBTI. Oft verwechselt man diese Typentheorie mit der Sozionik, obwohl es zwischen beiden Theorien Unterschiede gibt.
Antoni KĘPIŃSKI (1918 - 1972)
Der polnische Psychiater kritisierte sowohl mystische Ansichten als auch die Typentheorie Jungs und entwickelte eine eigene Typologie. In seinem Buch "Psychopathologie der Neurosen" führte er ein Konzept des "informationellen Metabolismus" ein, um die Gesetzmäßigkeiten von stabilen menschlichen Beziehungen zu erläutern. Diese Theorie des Informationswechsels bzw. -austauschs diente A. Augusta in Verbindung mit den jungschen Typen als Grundlage der Sozionik.
Ausra Augustinaviciute
Auschra AUGUSTA, eigentlich Augustinavičiute (4.04.1927 - 19.08.2005)
Die litauische Schöpferin der Sozionik, d.h. der Theorie sozialer Beziehungen als Informationsaustausch zwischen Persönlichkeitstypen, arbeitete zunächst als Wirtschaftswissenschaftlerin und später als Soziologin in Vilnius. 1968 war sie der Dekanin der Fakultät für Familienstudien des dortigen Pädagogischen Instituts.

 

Der Test MT ist geschlossen

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Bekanntschaft mit der Sozionik

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Man kann die Beziehungen zwischen Menschen vorhersagen. Das behaupten jedenfalls die Anhänger der Sozionik, einer relativ jungen, seit 1970 entstandenen psychologischen Theorie. Die Art der Beziehungen lässt sich danach aus 16 verschiedenen Persönlichkeitstypen ableiten, wobei auch Sie einem angehören.

Der Persönlichkeitstyp, der in der Sozionik auch Soziotyp genannt wird, ändert sich weder von einem Tag auf den anderen noch im Verlaufe des menschlichen Lebens; denn der Soziotyp ist nicht das Ergebnis der Erziehung, des Bildungsabschlusses, des Berufes oder des sozialen Status. Der Persönlichkeitstyp beschreibt vielmehr die Art des Informationsaustausches eines Menschen mit seiner Umwelt. Dabei hat jeder Typ sowohl starke als auch schwache Eigenschaften, sodass sich Vorzüge und Nachteile kompensieren können. Manchmal gleichen sich die Vertreter desselben Soziotyps wie Zwillinge, obwohl sie nicht einmal miteinander verwandt sind. Es sieht so aus, als ob der Persönlichkeitstyp genetisch "vorprogrammiert" ist.

Die Sozionik nimmt an, dass die Beziehungen stärker von den Persönlichkeitstypen als von der Erziehung abhängen. Daneben gibt es jedoch verschiedene abweichende Theorien über zwischenmenschlichen Beziehungen in der Psychologie. Viele Psychologen meinen, dass der Charakter nur in einem sehr unbedeutenden Maße die Beziehungen beeinflusst - zumindest viel weniger als der soziale Status, die Erziehung, die Ausbildung, der Beruf usw. Aber auch unter denen, die eine Korrelation zwischen dem Charakter und den Beziehungen annehmen, unterscheiden sich die Meinungen. Schließlich konnte schon der griechische Philosoph Sokrates nicht die Frage zu beantworten, welcher Freund der beste ist, ein besonders ähnlicher oder ein besonders unähnlicher Mensch.

Die Sozionik unterscheidet die Beziehungen nach Vereinbarkeitsgraden. Dabei sind beispielsweise die Beziehungen zwischen zwei identischen Soziotypen nicht immer gut; denn obgleich sie einander schon bei der ersten Andeutung verstehen, sind sie auf dieselbe Weise schwach gegenüber denselben Problemen. Der Beistand, den sie einander leisten können, ist daher oft nur von geringer Bedeutung. Aber die Beziehungen zwischen ganz unterschiedlichen Typen können sogar noch schlechter sein, wenn fortwährende Konflikte bestehen. Was ist dann die "goldene Mitte"?

Das ist die Dualität - die Beziehung der gegenseitigen psychischen Ergänzung. Die Sozionik verteilt die 16 Typen auf 8 Paare sich gegenseitig ergänzender Typen, die sie Duale nennt. Diese Dualpaare sind besonders zeitbeständig, wenn etwa intime Beziehungen (z.B. Partnerschaft, Ehe, Familie) betrachtet werden.

Wenn Sie Ihren eigenen Typ kennen lernen und mehr über die potenziellen Möglichkeiten Ihrer Beziehungen erfahren wollen, so schlagen wir Ihnen vor, einen einfachen psychologischen Test durchzugehen und danach die Beschreibungen der Typen zu lesen. Wollen Sie mehr lernen, so schreiben Sie uns bitte!

Anmerkung für die deutschen Leser: In Deutschland gibt es einen "Namenszwilling" der Sozionik. Dabei handelt es sich um den Versuch, soziologische Modelle mit Hilfe der Informatik nachzubilden. Obwohl die Ziele teilweise ähnlich sind, bezieht sich diese später entstandene Forschungsrichtung nicht auf die Beziehungen zwischen Persönlichkeitstypen.

Auch ist Sozionik kein MBTI (Test von Meyers-Briggs), obwohl diese zwei post-jungschen Theorien einander ähnlich sind. Wenn etwas im MBTI mit der Sozionik nicht übereinstimmt, so gibt es nur einzigen Weg, die Wahrheit zu finden: durch vergleichende Experimente.

Myers und Briggs (MBTI) Sozionik
Als Ergänzung zu den Jungschen Typenkriterien wird auch ein Zusatzkriterium Judging/Perceiving (Beurteilende/Wahrnehmende Typen) eingeführt Die Termini Wahrnehmung/Beurteilung und Irrationalität/Rationalität sind Synonyme (laut C.G.Jung).
Der Persönlichkeitstyp wird statisch beschrieben nach den 4 Kriterien und nach dem funktionellen Modell Der psychologische Typ (Soziotyp) wird dynamisch beschrieben durch seine Veränderung unter verschiedenen Umständen (laut so genanntem A-Modell). Für die Introvertierten unterscheidet sich das A-Modell vom amerikanischen (MBTI) funktionellen Modell
Es gibt verschiedene, gegenseitig widersprechende Theorien der Beziehungen zwischen den Typen, alle Beziehungen sind symmetrisch. Viele Anhänger der MBTI sogar sprechen die intertypischen Beziehungen ab. Es gibt eine einzige, allgemein erkannte Theorie der Beziehungen auf Grund des A-Modells, auf wessen Grund macht man Voraussagungen der Beziehungen. Einige Beziehungen sind asymmetrisch
MBTI wird als Teil der Psychologie betrachtet. Sozionik benutzt Erfahrungen sowohl der Psychologie als auch der Nachbardisziplinen Soziologie, Neurophysiologie usw. Z.B. im Laufe der letzten 10 Jahre wird das Problem der Korrelation der Personalitätstypen mit der Struktur der Nervensystem aktiv untersucht
Der Persönlichkeitstyp wird nur in 3 Arten beschrieben durch 4 zweipolige Kriterien, durch das funktionelle Modell und durch Gehörigkeit zu kleinen Gruppen Der psychologische Typ (Soziotyp) wird beschrieben nicht nur durch diese 3 Arten, sondern auch durch zusätzliche Kriterien (nicht von allen Sozionikern erkannt), zusätzliche Arten der kleinen Gruppen usw.
Politische Korrektheit: es werden vor allem starke Charakterzüge der Typen beschrieben Es werden sowohl starke als auch schwache Charakterzüge; man untersucht die Neurose, die sich aus den schwachen Zügen der Type ergeben
Die Hauptmethode der Entdeckung der Persönlichkeitstypen ist das Testen. Schon haben ca. 4 Mio. Menschen durch MBTI oder ähnliche Testen getestet. Die Teste werden benutzt, aber man betrachtet sie als ein mangelhaftes und nicht immer zuverlässiges Mittel. Verbreitet sind die Methoden, die man auch in der Medizin benutzt: Beobachtung, Unterredung, äußere Angaben usw.
Die Anzahl der Typen begrenzt sich auf 16 Es handelt sich auch über Subtypen (32 und mehr)

Hauptsächliche Applikationsbereiche der Sozionik: Pädagogik (Untersuchung der Wechselwirkung zwischen dem Lehrer und dem Student/Schuler, Probleme der Aneignung des Lehrmaterials), Familienberatung (Bekanntschaft, Ehe und Scheidung, Probleme der Alter), Personnelberatung (Wahl des Berufs, Vereinbarkeit in einer Arbeitsgruppe, Strategie eines Unternehmens auf Grund der Persönlichkeitstypen des Personnels), fundamentale wissenschaftliche Forschungen (matematische Modellierung, Genetik, Psychophysiologie, äussere Parameters der Soziotypen), psychologische Spiele und Trainings.

Inzwischen können Sie auch eine andere deutsche sozionische Webseite besuchen: www.weisband.de


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